Spielberichte


Fussball: SV 1889 Altenweddingen - TSV Rot Weiß Zerbst 1:0 (1:0)

Der Tabellendritte Rot-Weiß Zerbst, gab am Samstagnachmittag im Altenweddinger Klemens Fendler Sportforum ab. Zum 15.Spieltag der Landesklasse 4, empfing die Elf von Trainer Mirko Stieler den Faforiten und wollte zu Hause, einen Sieg einfahren. Das es gegen die beste Abwehr der Liga, die der Zerbster Mannschaft, schwer werden würde Tore zu erzielen, war schon vor der Begegnung klar. Auch personell, hatte der SV 1889 Altenweddingen wieder einige Ausfälle zu kompensieren, musste unter anderem Philipp Magel im Angriff ersetzen.

Bereits in der 2.Spielminute, hatten die Gäste aus Zerbst den ersten Torabschluss zu verzeichnen. Maximilian Syring zog aus der Distanz ab und prüfte so schon einmal die Aufmerksamkeit von SVA Keeper Mario Hölz. Weitere zwei Minuten später, musste Mario Hölz sogar sein ganzes Können zeigen, als er einen Distanzfreistoss von Max Schröter mit einer klasse Parade, noch um den Pfosten lenken konnte. Die Gastgeber brauchten einige Minuten, um besser ins Spiel zu finden. Der erste richtig gute und schnelle Angriff des SV Altenweddingen in der 8.Spielminute, brachte aber gleich richtig Gefahr für das Gästetor. Nach einem Zuspiel von Alexander Nord, kam Maurice Hoffmann zum Abschluss. Der Ball zischte knapp über die Querlatte hinweg. Die gleiche Kombination, Nord mit Hoffmann, gab es in der 11.Minute erneut und wieder war der Abschluss von Maurice Hoffmann etwas zu hoch angesetzt. In dieser guten Phase der Gastgeber, hatte Alexander Nord in der 13.Minute noch einmal die Chance seine Elf in Führung zu bringen, traf aber denkbar knapp das Zerbster Tor nicht. Zwischendurch konnte Keeper Mario Hölz auf der anderen Seite einen Distanzschuss von Maximilian Syring, in der 21.Minute, sicher klären. Nach einem schnellen Ball des SV Altenweddingen in die Spitze, lief Alexander Nord allein auf Gästekeeper Ricardo Werner zu und wurde vom Schlussmann, nach Ansicht von Schiedsrichter Dirk Rittweger, durch ein Foul gebremst. Schiedsrichter Rittweger zögerte nicht, den Zerbster Keeper mit der roten Karte im Gepäck, vom Platz zu schicken. Fortan spielte der SV Altenweddingen in Überzahl, was allerdings dem Spiel nicht anzumerken war, denn der SV Altenweddingen konnte im weiteren Spielverlauf nicht wirklich Profit daraus ziehen. In der 33.Spielminute, hatte die Elf von Mirko Stieler sogar Glück nicht in Rückstand geraten zu sein, als Maximilian Syring nach einer Eingabe von außen, nur die Querlatte des Altenweddinger Tores traf. Bis zum Pausenpfiff, gab es auf beiden Seiten Abschlüsse zu verzeichnen die zunächst nichts einbrachten. Bis zur 42.Spielminute, als ein schneller Ball des SV Altenweddingen in die Spitze gespielt wurde und dieser Sebastian Pesel erreichte. Pesel konnte ungehindert, für den SV Altenweddingen zum 1:0 einschieben. Mit dieser Führung der Gastgeber ging es zum Pausentee.
In der zweiten Spielhälfte, neutralisierten sich beide Mannschaften in den ersten Minuten. Nach 51 Minuten, brachte Luca Becker einen Eckball hoch und scharf vor das Gästetor. Hannes Petters flog knapp am Ball vorbei. Auf der anderen Seite, kam Maximilian Syring in der 57.Minute nach einem weiten Einwurf der Gäste zum Abschluss und setzte den Schuss, etwas zu hoch an. Das Außennetz des Altenweddinger Tores traf Moritz Specht, nach einem Eckball der Gäste in der 59.Spielminute. Trotz Unterzahl auf dem Feld, wollte der Tabellendritte nicht ohne Punkte nach Hause fahren. Immer wieder, hatte die Hintermannschaft des SV Altenweddingen gefährliche Situationen zu überstehen. So auch in der 60.Minute, als Moritz Specht nach einem Eckball der Gäste zum Kopfball kam und den Kasten von Mario Hölz, nur knapp verfehlte. Bei einem Distanzschuss von Maik Fambach in der 69.Minute, war der SVA Keeper zur Stelle. Der SV Altenweddingen tat sich schwer, gegen zehn Gegner überhaupt etwas konstruktives in Richtung Gästetor zu bringen. Meist nur nach Standartsituationen, blitzte so etwas wie Gefahr für das Zerbster Tor auf. In der 72.Minute, kam Maurice Hoffmann nach einer Ecke von Luca Becker an den zweiten Ball, traf diesen aber nicht voll, so dass er am Pfosten vorbeiflog. In der Schlussphase war Altenweddingens Schlussmann Mario Hölz des öffteren im Blickpunkt, sicher öffter als ihm wirklich lieb sein konnte. Die Gäste entwickelten immer wieder Druck auf das Altenweddinger Tor, trotz Unterzahl wohlgemerkt. Immer wieder flogen hohe Bälle nach Eckbällen oder Freistössen der Zerbster Mannschaft, in Richtung Mario Hölz, der in der 75.Minute mit einer Faustabwehr seine Mannschaft vor dem Ausgleichstreffer bewahrte. In der 81.Minute, dann doch noch einmal Gefahr vor dem Tor der Gäste aus Zerbst. Nach einem Zuspiel von Alexander Nord in die Spitze zum eingewechselten Fabian Richter, zögerte dieser beim Abschluss freistehend zu lange, so dass ein Abwehrspieler der Gäste noch dazwischen kommen konnte und diese Riesenchance des SV Altenweddingen zu Nichte machen konnte. Kurz vor Spielende, hatten die Gastgeber noch einige Male richtig Glück, nicht doch noch den Ausgleich zu kassieren, unter anderem traf Carsten Kosel in der 84.Minute nur den Pfosten des SVA Tores. Das zittern der Fans des SV Altenweddingen um die drei Punkte für iher Mannschaft, hatte dann erst nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters ein Ende. Der SV 1889 Altenweddingen erkämpfte sich einen 1:0 Heimsieg über den TSV Rot-Weiß Zerbst und holt damit, den ersten Dreier in dieser Rückrunde.
Nächsten Samstag, tritt der SV 1889 Altenweddingen auswärts in Zörbig an. Auch dort, wird es wohl schwer Punkte mitzunehmen, auch wenn die Mannschaft von vielen Fans begleitet werden wird. Wieder stimmte die kämpferische Leistung, während spielerisch sicher noch mehr geht, bei der Elf von Trainer Stieler und seinem Assistenten Klaus Hering.

SVA: Hölz, Hoffmann, Hering, Selent (65.Richter), Zunker, Becker, Pesel, Schweigel, Mootz, Nord, Petters
TSV: Werner, Fischer, Fambach, Moller (80.Frens), Kosel, Möhring (46.Alarich), Specht, Syring (61.Lude), Sens, Böning, Schröter
Tore: 1:0 Pesel (42`)
Schiedsrichter: Dirk Rittweger Assistenten: Manuel Stein, Lars Gareis

von Jörg Zabel

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